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Unser Standort

Marktredwitz-Wölsau 
Stark im Heute.
Bereit für morgen. 

2026: Stationsumbau & Stationäres Sexing

Mit dem Umbau unserer Verwaltungs- und Laborgebäude setzen wir den Grundstein für unsere Weiterentwicklung. Alte Stallungen weichen und ermöglichen die Vergrößerung unserer Labor-, Lager- und Logistikräume sowie die Eröffnung des ersten stationären Sexing-Labors in Bayern!

2025: Innovation mit mobilem Sexing-Labor

Als erste Station in Europa setzte Wölsau ein mobiles Sexing-Labor ein. Damit wurde erneut ein starkes Zeichen für Innovationskraft und Zukunftsorientierung gesetzt.

2024: Start IVF Embryoproduktion

In Zusammenarbeit mit Phoenix-Repro aus Berlin startet Wölsau in eine neue Phase der Zucht. Bei der In-vitro-Fertilisation werden Eizellen aus dem Spendertier entnommen, im Labor befruchtet und nach einer Reife von ca. 7 Tagen in das Empfängertier übertragen.

2023: Einführung Frischsamen

Durch den Wegfall der vier-wöchigen Gefrier-Quarantäne sowie die kurzen Lieferwege wird ein schnellerer Zugriff auf neue Genetik möglich. Für unsere Mitgliedsbetriebe in unserem Besamungsgebiet schaffen wir dadurch einen echten Zuchtvorteil.

2021: Erste Holstein-Bullen und Start des Wölsau-Zuchtprogramm

Mit den Bullen “Companion” und “Benson” nahm Wölsau erstmals Holstein-Bullen ins Angebot auf und startete das rassenübergreifende Wölsau-Zuchtprogramm (WZP).

2020er: Eigenständigkeit & Expansion

Mit der Absage an Fusionspläne anderer Stationen begann unter neuer Geschäftsführung der Ausbau eines eigenen Vertriebs im In- und Ausland. Die Besamungsstation positionierte sich neu – modern, unabhängig und international. Sie trat aus der GGI Spermex und der Eurogenetik aus und baute Export, Vertrieb und Marketing auf. 
Mit der ersten eigenständigen Lieferung in die Türkei wurde ein bedeutender Meilenstein im internationalen Vertrieb erreicht. 

2011: Genomische Selektion

Mit der Einführung der genomischen Selektion begann ein neuer Abschnitt in der Tierzucht. Bullen konnten nun deutlich früher genetisch bewertet werden – ein Wendepunkt für Zucht und Wirtschaftlichkeit.

2011: Beitritt zur Eurogenetik

Ziel des Beitritts war die bessere Auslastung der Bullen sowie der bessere Zugriff auf geprüfte Topvererber. Der ursprünglich erhoffte Mehrwert blieb in den Folgejahren leider aus.

2000er: 50 Jahre BG Wölsau & Erweiterung

Am 15. März 2001 feierte die BG ihr 50 jähriges Bestehen.
Ab 2007 begannen die Planungen für einen neuen Wartebullenstall. Ziel war es, Bullen bis zur Einstufung als geprüfte Vererber optimal unterzubringen. Die Einweihung erfolgte im Oktober 2010 im Rahmen des Kreiserntedankfestes. 

1991: Erste hornlose Bullen in Bayern stehen in Wölsau

Mit unsern Bullen “Horn PP” und “Horner PP” bringt Wölsau die ersten beiden hornlosen Bullen in den Prüfeinsatz und beweist damit den Status als Innovationstreiber.

1990: Vernetzung und moderne Tierzucht

Die Station beteiligte sich an der gemeinsamen Vermarktungsorganisation „SPERMEX“, und erhoffte sich dadurch einen stärkeren Auftritt im Ausland. Dieser Bestätigte sich in den Folgejahren aber leider nicht.

1980er: Digitalisierung der Verwaltung

Mit steigenden Datenmengen wurde die Einführung moderner EDV-Systeme notwendig. Die Station gehörte zu den Vorreitern in Bayern und wickelte früh alle Bereiche intern digital ab – von der Besamungsdokumentation bis zur Abrechnung.

1970er: Ausbau, Professionalisierung und Zuchtprogramme

Mit steigender Nachfrage wurde die Infrastruktur kontinuierlich erweitert:
- Bau neuer Stallungen, Labore und Verwaltungsgebäude
- Ausbau der Bullenhaltung
1967 wurde ein gezieltes Besamungszuchtprogramm vorgestellt, das die Auswahl leistungsstarker Tiere systematisierte.
1971–1977 wurden zusätzliche Kapazitäten durch einen Wartebullenstall geschaffen, bevor 1976 ein moderner Neubau mit erweiterten Stallanlagen entstand.

1965: Einführung der Tiefgefriertechnik

Die Einführung des Tiefgefrierverfahrens revolutionierte die Samenlagerung und ermöglichte eine deutlich bessere Qualität, längere Lagerung und größere Reichweite der Besamungsarbeit.

1952: Der Standort in Wölsau entsteht

Mit dem Bau des ersten Stationsgebäudes in Wölsau wurde der Grundstein für die heutige Besamungsstation gelegt. Stallungen, Labor und Wohnraum für den ersten Besamungstechniker Ludwig Postner schufen die Basis für den weiteren Ausbau. Die Arbeit erfolgte zunächst unter einfachen Bedingungen: Der Samen wurde frisch gewonnen und per Fahrrad oder Motorrad zu den Betrieben gebracht.

1949–1951: Anfänge und Gründung

Am 1. Februar 1949 ließ sich Dr. Kurt Tuchlinski in Marktredwitz als praktischer Tierarzt nieder und erkannte früh die dramatische Fruchtbarkeitslage der Rinderbestände in der Nachkriegszeit. Als wirksame Lösung empfahl er die künstliche Besamung.
Am 15. März 1951 erfolgte daher die Gründung einer Besamungsgenossenschaft in Lorenzreuth. Erster Vorsitzender wurde Bürgermeister Richard Glaß. Trotz anfänglicher Skepsis von Verbänden und Behörden entwickelte sich die Genossenschaft schnell weiter.